Aluminium zählt heute zu den wichtigsten Baustoffen im professionellen Bau. Seinen Ursprung fand das Leichtmetall im Jahr 1886, als es erstmals durch Schmelzflusselektrolyse (Hall-Héroult-Verfahren) isoliert wurde – ein äußerst kostspieliges Verfahren. Erst das Bayer-Verfahren von 1889 machte Aluminium massenproduktionstauglich. Anfang des 20. Jahrhunderts setzte sich das Material schließlich auch industriell durch. Seitdem ist Aluminium aus Industrie und Alltag nicht mehr wegzudenken. Besonders im Segment Fenster und Türen überzeugt es durch Funktionalität, Design, Energieeffizienz und Nachhaltigkeit. Warum das Leichtmetall gerade für Unternehmen so interessant ist, zeigt dieser Beitrag.
Warum setzen Unternehmen im Baubereich auf Aluminium?
Laut Aluminium Deutschland (AD) gehört die Baubranche mit 15 bis 27 % zu den größten Absatzmärkten für Aluminium in Deutschland. Der Werkstoff ist leicht, extrem stabil, korrosionsbeständig und lässt sich flexibel verarbeiten. Gerade für großformatige Fenster- und Türsysteme im gewerblichen oder öffentlichen Bereich ist das ideal: Aluminium ist statisch belastbar, witterungsbeständig und nahezu wartungsfrei.
Für B2B-Kunden stellen Aluminiumfenster und -türen ein technisches System dar, das viele Aspekte eines erfolgreichen Bauprojekts positiv beeinflusst:
- Bauphysikalische Performance – hohe Dämmwerte und optimierte Wärmeschutzkennzahlen
- Architektonische Flexibilität – große Spannweiten, schmale Ansichten, vielfältige Öffnungsvarianten
- Lebenszykluskosten – geringe Wartungskosten und lange Nutzungsdauer
- Nachhaltige Bauweise – recycelbares Material mit positivem ökologischem Fußabdruck
Wo spielt Aluminium seine Stärken im Bauprojekt aus?
Aluminium passt sich nahezu jedem Bauprojekt flexibel an – sei es im Außen- oder Innenbereich. Besonders Fenster und Türen profitieren von dieser Vielseitigkeit:
- große Glasflächen mit minimalen Rahmenbreiten
- vielfältige Farboptionen inklusive RAL-Pulverbeschichtung
- Sonderauflagen wie strukturierte Oberflächen oder Holzoptiken
Diese Vielfalt ermöglicht eine architektonisch anspruchsvolle Fassadengestaltung, die Designanforderungen erfüllt und Corporate Identity sichtbar macht.
Dank modularer Profilkonzepte lassen sich Fenster exakt an Projektanforderungen anpassen – ob als Standard-Element, Ausstellfenster oder Schiebefenster im Innen- oder Außenbereich.
Welche Bauformen stehen für Aluminiumlösungen zur Verfügung?
Aluminium ist äußerst vielseitig und findet in nahezu allen Bauformen Anwendung. Die gängigsten Varianten im Überblick:
- Eingangstüren: Ideal für repräsentative Bauwerke, Bürogebäude oder Wohnkomplexe. Sie kombinieren Energieeffizienz, Sicherheit und modernes Design.
- Terrassenfenster: Großzügige Türfenster (Schiebesysteme) mit flacher Schwelle und maximaler Glasfläche schaffen lichtdurchflutete Räume und fließende Übergänge zwischen Innen- und Außenbereich.
- Faltschiebetüren: Perfekt für Gastronomie- oder Empfangsbereiche. Sie ermöglichen große Öffnungsflächen und eine flexible Raumnutzung.
Solche Systeme erfüllen die hohen Ansprüche moderner Bauprojekte hinsichtlich Komfort und Nutzungsvielfalt. Die Praxis zeigt: Maßgeschneiderte Aluminiumtürlösungen steigern die Wertschöpfung jeder Immobilie.
Welche Vorteile bieten Aluminiumfenster und -türen im Objektbau?
Aluminiumtüren stehen für robuste Konstruktionen, hohe Stabilität und ein modernes Design. Im Objektbereich reicht ihr Einsatz von Eingangstüren großer Gewerbeimmobilien über Terrassen- und Schiebetüren in Hotelanlagen hin zu Schallschutz- oder Brandschutztüren in Behörden oder Gesundheitsbauten.
Vier konkrete Vorteile im Überblick:
- Hohe Wärmedämmung:
Moderne Profilsysteme mit thermischer Trennung erfüllen anspruchsvolle Energieanforderungen – bis hin zu passivhaustauglichen Varianten. - Einbruchschutz:
Hochwertige Beschläge und optionale Mehrpunktverriegelungen sorgen für hohe Sicherheitsstandards – besonders wichtig im öffentlichen oder gewerblichen Umfeld. - Individuelle Gestaltung:
Farbe, Oberfläche und Ausstattung lassen sich flexibel an architektonische Vorgaben und Corporate Design anpassen. - Innovative Verglasungen:
Ob matt, verspiegelt oder einbruchhemmend – unterschiedliche Gläser eröffnen funktionale Zusatzoptionen.
Welche wirtschaftlichen Vorteile bringt Aluminium für Unternehmen?
Neben technischen und gestalterischen Aspekten bietet Aluminium auch klare betriebswirtschaftliche Vorteile für Unternehmen.
Langlebigkeit und geringe Folgekosten
Aluminium ist ein extrem langlebiger Werkstoff mit hoher Korrosionsbeständigkeit. Fenster und Türen aus Aluminium behalten über Jahrzehnte ihre Funktion – ganz ohne aufwendige Sanierungen oder Austauschzyklen. Das reduziert Instandhaltungskosten und minimiert Ausfallzeiten.
Nachhaltigkeit und Recycling
Aluminium kann nahezu vollständig recycelt werden – ein zentraler Aspekt für nachhaltiges Bauen. Unternehmen profitieren von einer positiven Ökobilanz und können ihren CO₂-Fußabdruck deutlich senken.
Fazit: Aluminium ist ein starker Partner für den professionellen Bau
Aluminiumfenster und -türen sind eine zukunftssichere Investition für Unternehmen: langlebig, effizient, wartungsarm und gestaltungsstark. Sie vereinen technische Exzellenz mit wirtschaftlichem und ökologischem Nutzen. Für Planer, Investoren und Projektentwickler bietet Aluminium die perfekte Grundlage für moderne, werthaltige Baukonzepte – vom ersten Entwurf bis zum langfristigen Betrieb.
—
Gesponserter Artikel
